Mercure Hotel Altstadt

Mercure Hotel Altstadt

Hotel Mercure München Altstadt

Umnutzung eines Frühstückraums zu fünf neuen Gästezimmern, Umbau des Restaurants zu einem Frühstücksraum / öffentlichen Bistro, Softrenovierung der Lobby
Innenraumplanung Lph 1-8, Fertigstellung Oktober 2014

Die Lage des Hotels im Herzen von München, nahe der Hofstatt, macht das Objekt zu einer besonders attraktiven Destination in München. Wunsch des privaten Bauherrn war es, das Hotel im Erdgeschoss komplett neu aufzuteilen. Der ehemalige Frühstückraum sollte in fünf neue Gästezimmer umgebaut werden.
Das bisher extern verpachtete Restaurant erhielt eine hoteleigene Doppelnutzung  - morgens Frühstücksraum und mittags bis abends öffentliches Bistro.
Die zwischen den beiden Räumlichkeiten liegende Lobby wurde ebenfalls neu gestaltet und um einen Kofferraum ergänzt.

Umnutzung eines bestehenden Frühstückraums in fünf neue Gästezimmer

Eine besondere Herausforderung war es auf ca. 120 qm fünf neue Gästezimmer inklusive Flur unterzubringen und die Zimmertrennwände an die Bestandsfassade anzuschließen.

In den Zimmern galt es die geringe Fläche bestmöglich zu nutzen und zu gestalten. Das in den Bestandsgästezimmern verwendete Kirschholz sollte auch in den neuen Zimmern wieder eingesetzt werden und wurde in ein kontrastreiches Farbkonzept eingebunden. Die überwiegend hellen Farben an Wänden, Fenstern und Möbeln liefern die nötige Leichtigkeit für den Raum und lassen die Enge optisch verschwinden. Der dunkle Boden schafft eine kraftvolle Basis und die hochglänzenden, hinterleuchteten Flächen bringen die gewünschte Eleganz und Wertigkeit.
Die Akzenttapete hinter dem Bett zieht den Blick auf sich und verbindet alles zu einem klassisch, modernen Hotelzimmer unserer Zeit.

Umbau des Restaurants zu einem Frühstücksraum / öffentlichen Bistro

Das im Herzen von München gelegene Bistro, welches ab Mittag öffnet, ist zugleich morgendlicher Frühstücksraum des angrenzenden Hotels. Aus dieser Doppelnutzung ergaben sich viele Funktions- und Designansprüche, die bestimmend für die Raumgestaltung waren.

Der große Raum im Erdgeschoss wurde an zwei Seiten mit neuen, großzügigen Faltfenstern versehen, welche bei schönem Wetter teils komplett geöffnet werden können. Leichte, reflektierende Stores vor den Fenstern lassen den Raum am Morgen während des Frühstücks ruhig und intim wirken, am Nachmittag öffnet sich der Raum hin zur Stadtbühne.

Es galt für die Funktion als Frühstücksraum ca. 80 Sitzplätze zu schaffen sowie ca. 15 lfm Buffetfläche, welche mittags im Bistro nicht mehr als solche erkennbar und nutzbar sein sollte. Elektrische Jalousien vor den Buffets lassen diese mittags optisch verschwinden bzw. ermöglichen ein interessantes Spiel aus Ein- und Durchblicken. Einige Möbel wurden mit einer Doppelfunktion belegt –Buffets werden mittags zu großzügigen Kommunikations- und Arbeitstischen.

Dem Gast werden verschiedene Sitzmöglichkeiten geboten, welche die Flexibilität des Raumes und der Funktionen widerspiegeln. Man kann in Sitznischen unterschlüpfen, sich in der Lounge zurücklehnen oder an großzügigen, klassischen Tischen sitzen sowie zu zweit an kleinen Bistrotischen essen und trinken. Die Stehtische in der Mitte laden sowohl zum Arbeiten und Lesen, als auch auf einen schnellen Kaffee ein.

Ein traditionelles Schachbrettmuster am Boden wird mit ruhigen Eichenmöbeln klassisch kombiniert. Bronzeakzente sowie schwarze Stühle verbinden den dominanten Boden mit den natürlichen Holztönen. Beleuchtet wird der Raum mit einer Mischung aus individuell angefertigten, großen Pendelleuchten sowie mit gerichtetem Licht der dimmbaren Einbauspots, ergänzt durch kleinere Pendelleuchten über den Tischen in der Mitte des Raumes. Auch hier erzeugt die Vielfalt Spannung sowie Flexibilität, je nach Tageszeit.

In den Toilettenräumen im Untergeschoß wird das klassische Farbkonzept fortgesetzt und um einen Maiston an den Wänden erweitert. Dieser bringt einen warmen Akzent in die innenliegenden Räume.

Hotel Mercure München Altstadt

Conversion of a breakfast room into five new guest rooms, renovation of the restaurant into a breakfast room / public bistro, Softrenovierung der Lobby
Interior planning Lph 1-8, completion October 2014

The location of the hotel in the heart of Munich, near the Hofstatt, makes the property a particularly attractive destination in Munich. The wish of the private client was to completely new layout of the hotel on the ground floor. The former breakfast room was to be converted into five new guest rooms.
The restaurant, which had previously been leased externally, was given its own double use - a breakfast room in the morning and a public bistro at lunchtime and evening.
The lobby between the two rooms was also redesigned and supplemented with a luggage room.

Conversion of an existing breakfast room into five new guest rooms

A special challenge was to accommodate five new guest rooms including corridor on approx. 120 sqm and to connect the room partition walls to the existing facade.

In the rooms it was necessary to use and design small area in the best effective way. The cherry wood used in the existing guest rooms was also to be reused in the new rooms and was integrated into a contrasting colour concept. The predominantly light colours on walls, windows and furniture provide the necessary lightness for the room and make the narrowness disappear visually. The dark floor creates a powerful base and the high-gloss, backlit surfaces bring the desired elegance and value.
The accent wallpaper behind the bed attracts attention and combines everything into a classic, modern hotel room of our time.

Renovation of the restaurant into a breakfast room / public bistro

Located in the heart of Munich, the bistro, which opens at noon, is also the morning breakfast room of the adjacent hotel. This dual use resulted in many functional and design requirements that were decisive for the interior design.

The large room on the ground floor was fitted on two sides with new, spacious folding windows, some can be opened completely when the weather was fine. Light, reflective blinds in front of the windows let the room appear calm and intimate in the morning during breakfast, in the afternoon the room opens to the city stage.

For the function as breakfast room it was necessary to create approx. 80 seats as well as approx. 15 running metres of buffet area, which should no longer be recognizable and usable as such in the bistro at noon. Electric blinds in front of the buffets make these disappear visually at noon or allow an interesting interplay of insights and views. Some furniture has a double function - buffets become spacious communication and work tables at lunchtime.

The guest is offered various seating options which reflect the flexibility of the room and its functions. You can slip into seating niches, lean back in the lounge or sit at classic tables, or two people can eat and drink at small bistro tables. The bar tables in the middle invite to work and read as well as to have a quick cup of coffee.

A traditional checkerboard pattern on the floor is classically combined with calm oak furniture. Bronze accents and black chairs combine the dominant floor with natural wood tones. The room is illuminated by a mixture of individually made, large pendant luminaires and directional light from dimmable recessed spotlights, supplemented by smaller pendant luminaires above the tables in the centre of the room. Here, too, the variety creates excitement and flexibility, depending on the daytime.

In the toilet rooms in the basement, the classic colour concept is continued and extended by a maize tone on the walls. This adds a warm accent to the interior rooms.